Profiling mit MPPI
Potenzial sichtbar machen, bevor entschieden wird
Eine Besetzung, eine Beförderung, die Zusammenstellung eines Teams: Je weiter eine Personalentscheidung trägt, desto teurer wird ein Irrtum. Im Gespräch zeigt sich, wie jemand auftritt. Was jemanden über Jahre trägt, zeigt sich dort selten.
Das Profiling mit MPPI macht Persönlichkeitsmerkmale sichtbar, die für den beruflichen Erfolg eine Rolle spielen — als zusätzliche Grundlage für Ihre Entscheidung, nicht als Ersatz für sie.
Was hinter MPPI steht
MPPI steht für Multidimensional Personality Performance Inventory. Entwickelt wurde es am IFPD Institut für Personaldiagnostik, einem Geschäftsbereich der KHD Katzengruber Human Development Group in Baierbrunn bei München. Werner Katzengruber hat als ausgebildeter Personaldiagnostiker über zwanzig Jahre lang psychometrische Verfahren eingesetzt und daraus gemeinsam mit Psychologen und Personalfachleuten ein eigenes entwickelt.
Das MPPI ist ein Selbstbeschreibungsverfahren: Der Teilnehmer beantwortet einen strukturierten Fragebogen und schätzt ein, wie sehr die Aussagen auf ihn zutreffen. Die Antworten werden zu Dimensionen zusammengefasst und mit einer Referenzgruppe verglichen — Berufstätige in Deutschland zwischen 18 und 70 Jahren.
Datenschutz: Bei Durchführung und Auswertung werden alle aktuellen rechtlichen Anforderungen strikt eingehalten.
Was es misst
Das MPPI-18 erfasst achtzehn Persönlichkeitseigenschaften, die im Beruf eine Rolle spielen. Ausgewählt wurden sie anhand von Studien dazu, woran sich berufliche Leistung ablesen lässt — etwa dem Zusammenhang zwischen Gewissenhaftigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Leistungsmotivation und dem Verkaufserfolg. Die achtzehn Dimensionen ordnen sich in drei Felder.
Psychische Verfassung
Emotionale Stabilität · Belastbarkeit · Selbstvertrauen · Offenheit für Erfahrung · Flexibilität · Erfolgszuversicht
Umgang mit anderen
Kontaktfähigkeit · Einfühlungsvermögen · Soziale Verträglichkeit · Durchsetzungsfähigkeit · Führungsmotivation · Kontrollerleben
Haltung zur Arbeit
Unabhängigkeit · Entscheidungsfähigkeit · Gewissenhaftigkeit · Lernbereitschaft · Leistungsmotivation · Integrität
Was dabei nicht passiert
Es gibt keine guten und keine schlechten Werte. Die Beschreibungen sind rein beschreibend, sie bewerten nicht. Rund zwei Drittel aller Menschen liegen im mittleren Bereich.
„Eignung wofür?“ ist die eigentliche Frage
Ein Wert für sich sagt wenig. Je nach Aufgabe kann eine niedrige, eine mittlere oder eine hohe Ausprägung die passende sein. Wer wissen will, ob jemand zu einer Position passt, muss die Position kennen.
Genau hier setzen wir ohnehin an. Wir nehmen vor der Suche das Anforderungsprofil auf und schneiden die Rolle sauber zu. Das Profiling ist der zweite Schritt — es misst gegen etwas, das vorher feststeht, statt gegen ein Bauchgefühl.
Es ergänzt, was wir ohnehin tun
Das Profiling ist kein fünfter Bereich neben unseren vier Feldern. Es gehört zu allen vieren und lässt sich einzeln beauftragen oder mit jedem von ihnen verbinden.
Vertrieb
Wo Menschen verkaufen, entscheidet die Passung zwischen Aufgabe und Person über das Ergebnis.
Personal
Vor der Besetzung sichtbar machen, was im Lebenslauf nicht steht.
Performance Academy
Trainings treffen genauer, wenn bekannt ist, wen sie erreichen sollen.
Zukunftswerkstatt
Veränderung gelingt mit Menschen, deren Stärken zur neuen Aufgabe passen.
So läuft es ab
1 · Vorgespräch mit dem Auftraggeber
Wofür wird gemessen, welche Position ist gemeint, worauf kommt es an?
2 · Vorgespräch mit dem Teilnehmer
Was passiert, wozu, und was mit dem Ergebnis geschieht.
3 · Online-Test
Der Fragebogen wird online bearbeitet, in rund 45 Minuten.
4 · Auswertungsgespräch
Die Ergebnisse werden besprochen, nicht bloß zugeschickt. Das Gespräch dauert 60 bis 120 Minuten.
Wer tiefer gehen möchte, kann auf dem Ergebnis aufbauen: in persönlichen Gesprächen, in Workshops oder im individuellen Coaching.
Wer es durchführt
Das Profiling wird von einer zertifizierten Partnerin durchgeführt, die auch Trainings der Performance Academy leitet.
Denise Schumacher
Diplom-Wirtschaftspsychologin
Training, Coaching und Potenzialanalyse
„Eignung ist keine Eigenschaft. Sie ist immer eine Frage: geeignet wofür?“
Beruflicher Weg
- Diplom-Wirtschaftspsychologin, Arbeits- und Organisationspsychologie, Hochschule für angewandtes Management
- Business Coaching und Consulting, selbstständig seit 2008
- Training Manager bei der InterContinental Hotels Group
- Trainings-Management Microsoft EMEA
Kompetenz Diagnostik
- Potenzialanalyse mit MPPI, von der Vorbesprechung bis zum Auswertungsgespräch
- Einordnung der Ergebnisse entlang der Anforderungen einer Position
- Begleitung von Kandidaten und Auftraggebern durch das Verfahren
Kompetenz Training und Coaching
- Trainings der Performance Academy
- Business Coaching für Fach- und Führungskräfte
- Veränderungsvorhaben begleiten
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