Wer seine Zeit nicht bewusst steuert, wird von ihr gesteuert — von Zeitdieben, Dringlichkeit und schleichender Ineffizienz. Diese Schulung vermittelt das vollständige Handwerkszeug für ein konsequentes persönliches Zeitmanagement: von der Identifikation der 30 häufigsten Zeitdiebe über die ABC-Analyse und die persönliche Leistungskurve bis zur A...
Titel: Zeitmanagement — Zeit ist Lebensqualität Kategorie: Sales Architecture 360° | Selbstorganisation und Persönliche Effizienz Niveau: Grundlagen bis Fortgeschritten Zielgruppe: Vertriebsmitarbeitende, Führungskräfte, Projektverantwortliche und alle, die mehr aus ihrer verfügbaren Zeit machen wollen Dauer: 8,5 Stunden Netto-Schulungszeit (Pausen nicht eingerechnet) Format: Präsenzschulung | praxisorientiert mit Selbstanalysen und Aktionsplan | optional mit KI-Booster
Zeit ist die einzige Ressource, die absolut gerecht verteilt ist: Jeder Mensch hat täglich 24 Stunden, 60 Minuten pro Stunde, 60 Sekunden pro Minute. Davon sind — bei konsequenter und engagierter Arbeitsweise — im beruflichen Alltag nur etwa 1.290 Stunden pro Jahr wirklich produktiv nutzbar. Was mit diesen Stunden passiert, entscheidet über beruflichen Erfolg, Stressniveau und Lebensqualität.
Die Realität sieht anders aus: Zeitdiebe schleichen sich ein. Dringlichkeiten übernehmen die Agenda. Wichtige Aufgaben werden verschoben. Der Schreibtisch stapelt sich. Das Telefon unterbricht den Gedankenfluss. Kollegen kommen unangemeldet. Und am Abend fragt man sich: Was habe ich heute eigentlich wirklich geschafft?
Dieses Seminar gibt eine ehrliche Antwort — und einen konkreten Ausweg. Es verbindet bewährte Methoden des Zeitmanagements mit dem persönlichen Selbstbild, dem inneren Schweinehund und dem entscheidenden Schritt: dem Aktionsplan für die Umsetzung.
Nach dieser Schulung können die Teilnehmer:
Der Einstieg schafft Klarheit: Wie viele Stunden stehen im Jahr wirklich produktiv zur Verfügung? (Antwort: ca. 1.290.) Was frisst davon den größten Teil? Die Teilnehmer analysieren ihren eigenen Tagesablauf, unterscheiden zwischen ergebnisbezogenen Tätigkeiten, Routineabwicklungen und Rahmentätigkeiten und benennen ihre typischen persönlichen Produktivitätsfresser. Die Produktivitäts- Analyse ist der ehrliche Spiegel, der zeigt, wo Handlungsbedarf besteht — bevor Methoden vermittelt werden.
30 innere und äußere Zeitdiebe werden systematisch durchgearbeitet: von unklarer Zielsetzung, fehlenden Prioritäten und Aufschieberitis bis zu telefonischen Unterbrechungen, unangemeldeten Besuchern und mangelnder Selbstdisziplin. Die Teilnehmer markieren ihre persönlichen Hauptzeitdiebe, analysieren Ursachen und leiten konkrete Maßnahmen ab. Kernunterscheidung: innere Zeitdiebe (Verhalten, Gewohnheiten, Haltung) lassen sich nur durch eigene Entscheidung beseitigen — äußere Zeitdiebe erfordern Absprachen, Strukturen und Techniken.
Nicht alles ist gleich wichtig. Das Modul vermittelt die ABC-Aufgabenanalyse: A-Aufgaben binden bis zu 65 % des Zeitbudgets und haben die größte Wirkung auf die Zielerreichung; B-Aufgaben sind wichtig, aber weniger dringlich; C-Aufgaben sollten delegiert oder gestrichen werden. Das Pareto-Prinzip (80 % der Wirkung entstehen aus 20 % der Aktivitäten) wird als Entscheidungshilfe für die tägliche Aufgabenauswahl eingesetzt. Die Teilnehmer erstellen ihr persönliches Zielsetzungs- und Aufgabenprofil und benennen ihre Top-A-Aufgaben.
Der biologische Leistungsverlauf ist individuell — aber er folgt einem Muster: Leistungshoch am Vormittag, Leistungstief nach dem Mittag, zweites Hoch am frühen Nachmittag. Wer A-Aufgaben in die produktivsten Stunden legt und Routinen in Tiefphasen verschiebt, gewinnt täglich Kapazität. Das Modul vermittelt die ALPEN-Methode als tägliche Planungsroutine: Aufgaben schriftlich erfassen, Zeitaufwand schätzen, Pufferzeit einplanen (mindestens 40 % unverplant lassen), Prioritäten entscheiden und am Tagesende Nachkontrolle durchführen. Wer seinen
Ordnung ist keine Frage des Charakters — sondern eine Entscheidung. Das Modul vermittelt das Leertischler-Prinzip (immer nur ein Vorgang auf dem Tisch), die 5-Minuten-Regel (was weniger als 5 Minuten dauert, sofort erledigen), das Wiedervorlage-System für offene Vorgänge und die Serienfertigung für gleich- artige Aufgaben. Ergänzt wird das Modul durch das Thema "Nein sagen": Wie erkenne ich, welche Erwartungen an meine Rolle gerichtet werden? Wie formuliere ich ein argumentatives Nein, das Grenzen setzt, ohne die Beziehung zu belasten?
Der Tag wird ständig unterbrochen. Das Modul zeigt, wie Führungskräfte und Mitarbeitende Unterbrechungen aktiv reduzieren: durch feste Telefonzeiten, die "Stille Stunde" (Refugium für A-Aufgaben), Hinweisschilder, Türregeln und die bewusste Steuerung von Besuchen. Für Gespräche wird der Gesprächstrichter eingeführt: Thema, Problem, Ziel, Aktion, Abschluss — in fünf Schritten zum Ergebnis, ohne Zeitverlust. Für Telefonate: Unterlagen vorab zusammenstellen, Gesprächsziel vorher definieren, Ergebnis zusammenfassen, Gespräch beenden.
Methoden nützen nichts, wenn der innere Widerstand stärker ist als der Plan. Das Modul thematisiert Aufschieberitis, Perfektionismus und die Gewohnheit, sich von Dringlichkeiten treiben zu lassen. Konkrete Techniken für die Überwindung: schwierige Aufgaben morgens als Erstes angehen (für Morgenmenschen), Aufgaben in kleinere Teilschritte portionieren (Salami-Taktik), Zeitlimits setzen (Eieruhr- Prinzip) und Abschlüssigkeit als Grundsatz einhalten (jede angefangene Aufgabe zu Ende führen, bevor etwas Neues beginnt). Abschluss: Jeder Teilnehmer formuliert seinen persönlichen Aktionsplan mit priorisierten Maßnahmen für die Umsetzung im nächsten Arbeitsalltag.
KI kann beim persönlichen Zeitmanagement und der Selbstorganisation gezielt unterstützen — besonders dort, wo Analyse, Strukturierung und Routineentlastung gefragt sind.
Konkrete Einsatzszenarien:
Was KI dabei nicht leistet: die persönliche Entscheidung, was wirklich wichtig ist, die Disziplin, den Plan konsequent einzuhalten, und den Willen, den inneren Schweinehund täglich zu überwinden. Zeitmanagement ist Selbstführung — KI macht die Planung schneller und die Analyse schärfer.
Das Seminar folgt dem didaktischen Standard der Früchtling Consulting Performance Academy (ARIVA-Methode): Jedes Modul beginnt mit einer realen Alltagssituation aus dem Berufs- und Privatleben der Teilnehmer. Selbstanalysen, Reflexionsübungen und Arbeitsmaterial wechseln mit Methodenvermittlung und direkter Anwendung ab. Der Abschluss jedes Moduls ist ein konkreter Schritt im persönlichen Aktionsplan. Die Teilnehmer verlassen das Seminar nicht mit einer Liste guter Vorsätze, sondern mit einem priorisierten, umsetzbaren Maßnahmenplan für den nächsten Arbeitstag.
Inbegriffen:
Empfohlene Gruppengröße: 6 bis 12 Personen Dauer: 8,5 Stunden Netto-Schulungszeit (Pausen nicht eingerechnet)
Alle Trainings der Sales Architecture 360° sind als Inhouse-Schulung buchbar. KI-Booster auf Anfrage zubuchbar.
Früchtling Consulting | Hamburg Buchung@fruechtling-consulting.de www.fruechtling-consulting.de
entspricht 710,08 € netto zzgl. 19 % MwSt. (134,92 €)