CRM-Systeme scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlender Strategie, schlechten Daten und mangelnder Akzeptanz im Team. Dieses Seminar vermittelt das Basiswissen für eine erfolgreiche CRM-Einführung: von der richtigen Systemauswahl über die Verbindung mit bestehenden Prozessen bis zum strukturierten Rollout mit bewährtem Phasenmodell.
CRM-Projekte scheitern nicht an der Technik. Laut Studien ist fehlendes Projektmanagement, mangelnde Akzeptanz der Mitarbeiter, schlechte Datenqualität und eine zu technisch gedachte Einführungsstrategie der häufigste Grund, warum Unternehmen nach der CRM-Einführung trotzdem nicht vorankommen.
Dieses Seminar setzt genau dort an. Es vermittelt das Basiswissen, das Sie brauchen, um ein CRM-Projekt von Anfang an richtig aufzusetzen: strategisch, strukturiert und mit dem Blick auf die Menschen, die das System täglich nutzen sollen. Sie lernen, was CRM wirklich bedeutet, wie Sie das passende System auswählen, wie CRM und ERP zusammenspielen, und wie eine Einführung in sieben Phasen gelingt. Elf konkrete Fallstricke aus der Praxis zeigen Ihnen, was in realen Projekten immer wieder schiefgeht und wie Sie das vermeiden.
CRM ist mehr als Software. Es ist die konsequente Ausrichtung aller Unternehmensprozesse auf den Kunden. Sie lernen fünf unterschiedliche CRM-Definitionen kennen und verstehen, warum die eigene Unternehmensstruktur die individuelle CRM-Definition mitbestimmt. Dazu kommen die vier klassischen CRM-Formen (analytisch, operativ, kollaborativ, kommunikativ) sowie neuere Ansätze wie empathisches CRM, Social CRM und Mobile CRM.
Für wen eignet sich ein CRM?
CRM ist kein Werkzeug nur für den Vertrieb. Sie bekommen einen Überblick, welche Unternehmensbereiche (von Finanzen über Marketing bis Service und öffentliche Verwaltung), welche Branchen und welche Betriebsgrößen von einem CRM profitieren, und wie die Anforderungen je nach Nutzungskontext variieren.
Wie groß ist mein Unternehmen und kann das System mitwachsen? Welche Server-Infrastruktur brauche ich? Wer soll wo mit dem CRM arbeiten? Brauchen wir eine mobile Anwendung? Wie wichtig sind Bedienbarkeit und Schnittstellen? Was kostet das System, und wie messe ich den ROI? Sie erarbeiten anhand dieser neun Kriterien eine erste Anforderungsübersicht für Ihre eigene Situation.
Ohne strategische Zielsetzung bleibt CRM eine Datenablage. Sie lernen, wie Sie aus einer CRM-Strategie operative Prozesse ableiten und welche Zielsetzungen messbar gemacht werden können: von der Steigerung der Kundenzufriedenheit über kürzere Reaktionszeiten bis zur Verbesserung der Stammdatenqualität.
Viele Unternehmen haben bereits ein ERP-System und fragen sich, ob sie überhaupt noch ein CRM brauchen. Die Antwort ist ja. Sie verstehen nach diesem Block, warum CRM und ERP unterschiedliche Aufgaben erfüllen, sich aber nicht ersetzen, und welche konkreten Vorteile die Kopplung beider Systeme bringt: von der automatischen Synchronisierung von Stammdaten bis zur nahtlosen Übergabe von Aufträgen an die Logistik.
Das Herzstück des Seminars: ein praxiserprobtes Phasenmodell für die CRM-Einführung.
Auf Basis realer Projektfehler aus der Praxis erarbeiten Sie, was schiefgelaufen ist und was hätte verhindert werden können. Von der fehlenden Geschäftsführungsunterstützung über den Mangel an internem Zeitbudget bis zur falschen Einführungsstrategie (Pilot oder Bombenwurf) und der Unterschätzung von Datenmigration und Mitarbeiterakzeptanz.
Das Seminar richtet sich an Unternehmer, Vertriebsleiter und Projektverantwortliche, die ein CRM-System einführen, ablösen oder neu aufstellen wollen. Ebenso an Führungskräfte, die ein bestehendes CRM-Projekt bewerten oder steuern müssen, und an Personen, die verstehen wollen, was CRM für ihr Unternehmen leisten kann und was nicht. IT-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
KI-BOOSTER (optional buchbar)
„Kann man das nicht auch mit KI machen?" Im CRM-Kontext ist das eine besonders relevante Frage, weil KI tatsächlich an mehreren Stellen einen echten Unterschied machen kann:
Datenqualität: KI unterstützt bei der automatischen Erkennung von Dubletten, der Vervollständigung fehlender Kontaktdaten und der Bereinigung von Altbeständen vor der Migration.
Lead-Scoring und Kundensegmentierung: KI analysiert Verhaltensdaten und bewertet Kontakte nach Kaufwahrscheinlichkeit oder Potenzial, ohne dass jeder Datensatz manuell bewertet werden muss.
Anforderungsanalyse: KI kann bei der strukturierten Aufnahme und Priorisierung von Anforderungen für das Pflichtenheft unterstützen und typische Fehler in Lastenheften identifizieren.
Kommunikation und Dokumentation: CRM-Notizen, Gesprächsauswertungen und Follow-up-Texte lassen sich mit KI-Unterstützung schneller und einheitlicher erfassen.
Was KI nicht ersetzt: die strategische Entscheidung, welches System passt; die Einbindung und Schulung der Mitarbeiter; und das Vertrauen zwischen Unternehmen und CRM-Partner. Diese Faktoren entscheiden über Erfolg oder Scheitern, kein Algorithmus.
Der KI-Booster ist als optionale Ergänzungseinheit buchbar und wird auf die jeweilige Unternehmenssituation abgestimmt.
Dauer: 1 Tag, 8,5 Stunden Netto-Schulungszeit (Pausen nicht eingerechnet)
Format: Präsenzseminar, als Gruppen- oder Inhouse-Schulung buchbar
Teilnehmerzahl: Mindestens 2, maximal 8 Teilnehmer
Optional: KI-Booster als Ergänzungseinheit
Zertifikat: Teilnahmezertifikat der FRÜCHTLING-CONSULTING Performance Academy.
entspricht 710,08 € netto zzgl. 19 % MwSt. (134,92 €)